Diskussionsveranstaltung zur Stellungnahme „Datengetriebene Demenzprävention“ der Wissenschaftsakademien

Netzwerk Nationale Demenzstrategie

Das Netzwerk der Nationalen Demenzstrategie diskutierte in einer Online-Veranstaltung am 5. Juni 2026 die Stellungnahme "Datengetriebene Demenzprävention" der Wissenschaftsakademien. 

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Gesundheitsdaten, Risikoprofile und Präventionsangebote so zusammenwirken können, dass sie Menschen erreichen, Vertrauen schaffen und die Versorgung nicht zusätzlich belasten.

Zentrale Aussagen am Ende waren:

  • Das Potenzial datengetriebener Demenzprävention wird deutlich, auch wenn für die Umsetzung noch einiges zu tun bleibt.
  • Gute Beratung im Zusammenhang mit Kommunikation von Risiken ist zentral. Hausärztliche Versorgung spielt eine große Rolle.
  • Prävention darf nicht allein als individuelle Verantwortung verstanden werden, sie braucht gesundheitsförderliche Lebensbedingungen.

Es zeigte sich weiter: Auch wenn Prävention in der Fortsetzung der Nationalen Demenzstrategie stärker in den Fokus rückt, bleibt der Maßstab der Strategie unverändert: die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren An- und Zugehörigen zu verbessern. Prävention muss sich daran messen lassen, ob sie zu diesem Ziel beiträgt – ohne bestehende Unterstützungs- und Versorgungsbedarfe zu verdrängen, die nicht im Sinne der Prävention gedacht werden können.