Zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen stehen in Bayern derzeit rund 110 Fachstellen für pflegende Angehörige beratend zur Verfügung. Deren Aufgabe ist es, durch psychosoziale Beratung und begleitende Unterstützung der Pflegepersonen zu verhindern, dass die Angehörigen durch die oft lang andauernde Pflege selbst erkranken und zum Pflegefall werden.

In Bayern bieten, neben den Fachstellen für pflegende Angehörige, auch Pflegestützpunkte eine Anlaufstelle für pflegende Angehörige, vergleichbar nahestehende Pflegepersonen und Betroffene. Die Berater kennen sich mit den Angeboten vor Ort aus und können bei individuellen Fragestellungen und der Organisation der Pflege unterstützen. Die Beratung ist neutral und kostenfrei.

Bei Fragen rund um die Finanzierung können die Pflegeberater der Pflegekassen unterstützen.

Für die private Pflege-Pflichtversicherung bietet COMPASS Private Pflegeberatung die Beratung an.

Pflegende Angehörige und vergleichbar nahestehende Pflegepersonen erhalten bei der Fachstelle für Demenz und Pflege Ansprechpartner in ihrer Region (z.B. Fachstellen für pflegende Angehörige und Pflegestützpunkte).